Wahlkampfauftakt Deutsche Wohnen & Co. enteignen

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+++ Hunderte Freiwillige hängen 10.000 Wahlkampfplakate in ganz Berlin auf +++ Veranstaltung zum Wahlkampfauftakt am Samstag, 07.08.2021, um 13 Uhr am Kottbusser Tor

Berlin, 06.08.2021

Die Initiative Deutsche Wohnen & Co. enteignen startet in den Wahlkampf. Am Wochenende werden Hunderte Freiwillige 10.000 Plakate in allen Berliner Bezirken aufhängen. Bis zum Volksentscheid am 26. September muss die Initiative eine Million Berliner:innen davon überzeugen mit „Ja“ und damit für die Enteignung von Immobilienkonzernen zu stimmen.

Trotz dieser Herausforderung zeigt die Initiative sich optimistisch:

„Wir sind davon überzeugt, dass der Volksentscheid erfolgreich sein wird. Viele Berliner:innen sind bereits davon überzeugt, dass die Vergesellschaftung von Wohnraum ein notwendiger Schritt ist, um den unerträglichen Zustand auf dem Wohnungsmarkt zu verändern. Im September für die Enteignung profitorientierter Wohnungskonzerne zu stimmen, ist deshalb für viele Berliner:innen Notwehr und eine der letzten Möglichkeiten, aktiv etwas gegen den Mietenwahnsinn zu unternehmen“, so Rouzbeh Taheri, Sprecher der Initiative.

Damit der Volksentscheid Erfolg hat, plant die Initiative berlinweit tausende Plakate aufzuhängen und Haustürgespräche zu führen. Den Startschuss des Wahlkampfs gibt eine politische Talkshow rund um das Thema Wohnungspolitik am Samstag 07.08.2021 am Kottbusser Tor. Die Initiative plant außerdem Wahlkampfstände, Flugblätter und eine eigene Wahlkampf-Zeitung. Auch ein Kampagnenbus, der über mehrere Wochen durch die Stadt tourt, und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen sind vorgesehen. Ziel dieser Aktivitäten ist es, die Berliner:innen über die geplante Vergesellschaftung der Wohnungen zu informieren.

„Das Thema Wohnen wird gerade in Berlin Wahlkampfthema Nummer Eins sein, und dazu hat unsere Initiative maßgeblich beigetragen. Wir haben den Druck auf die Politik gewaltig erhöht und das werden wir auch weiterhin tun. Wir wollen, dass Mieten wieder bezahlbar werden, denn Wohnen darf kein Luxus sein. Ob im Stadtzentrum oder außerhalb des Rings: Wir wollen alle langfristig in unseren Kiezen bleiben können!“, so Taheri weiter.

Die Initiative “Deutsche Wohnen & Co. enteignen” setzt sich für die Enteignung von Wohnungskonzernen mit mehr als 3.000 Wohnungen in Berlin ein, wobei Genossenschaften explizit ausgenommen sind. Dabei sollen – gemäß der Vorlage der Initiative – mehr als 240.000 Wohnungen in den Besitz einer Anstalt des öffentlichen Rechts überführt und demokratisch, transparent und gemeinwohlorientiert verwaltet werden.

Kontakt:

presse@dwenteignen.de

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