Berlin will keine ver-rückten Mieten mehr

In Berlin gibt es viele ver-rückte Mieten. 
Eine Miete zahlt man für eine Wohnung, wenn die Wohnung jemand anderen gehört. 
Denn in einer Wohnung muss man immer wieder etwas neu machen: 
zum Beispiel ein neuer Boden, eine neue Dusche, neue Fenster. 
Das kostet Geld. 
Deshalb zahlt man eine Miete an den Ver-mieter.

Heute wollen viele Menschen in Berlin wohnen. 
Denn sie finden Berlin toll. 
Aber es gibt nicht genug Wohnungen für alle. 
Viele Menschen finden keine Wohnung. 
Oder sie leben mit ihrer Familie in einer zu kleinen Wohnung. 
Manche Menschen müssen sogar auf der Straße leben.
Viele Menschen wollen eine Wohnung. 

Wohnungen werden so immer teurer. 
Ver-mieter geben ihre Wohnung an die Person, die am meisten Geld hat. 
Sie nehmen viel mehr Geld als sie brauchen. 
Das nennt man „Profit“ oder „Rendite“. 

Manche Ver-mieter haben tausende Wohnungen. 
Nur um damit so viel Geld wie möglich zu machen! So machen sie viel Profit. 
Mit ungefähr 250.000 Wohnungen.
Das ist ver-rückt!
Wir wollen keine ver-rückten Mieten! 

Deshalb sagen wir: 
Wer tausende Wohnungen hat, der muss sie her-geben! 
Damit die Wohnungen keine ver-rückten Mieten mehr haben. 
Damit die Menschen wieder normale Mieten bezahlen. 
Damit alle Menschen in Berlin leben können!

175.000 Unterschriften bis zum Volksentscheid

1. WAS WIR FORDERN

Wir wollen ein neues Gesetz.
Gesetze sind Regeln für Menschen, die zusammenleben:
auf der Welt, in einem Land, in einer Stadt.

Für Berlin wollen wir eine neue Regel:
Wer mehr als 3.000 Wohnungen in Berlin hat (nur um damit Geld zu machen), der muss sie her-geben.
Die Wohnungen gehören dann allen Menschen in Berlin.
Das erlaubt das Grund-gesetz (Artikel 15).
Im Grund-gesetz sind die wichtigsten Regeln für alle Menschen in Deutschland.

Wer seine Wohnungen her-geben muss, der bekommt eine Ent-schädigung.
Das heißt:
Wer seine Wohnung her-geben muss,
bekommt Geld dafür.
Aber er bekommt nicht ver-rückt viel Geld.
Er bekommt nur so viel Geld, wie es für alle Menschen in Ordnung ist.

Viele Wohnungen müssen her-gegeben werden.
Sie kommen in eine „Anstalt öffentlichen Rechts“ (AöR).
Die Anstalt ist ein Ort, an dem viele Menschen arbeiten.
Sie kümmern sich um die vielen Wohnungen.
Damit die Wohnungen nie wieder ver-rückte Mieten haben.

In der Anstalt dürfen viele Menschen mit-bestimmen:
– Menschen, die in den Wohnungen wohnen,
– Menschen, die in der Anstalt arbeiten,
– Politiker/innen.

2. ÜBER UNS

Wer sind wir?
Und was wollen wir?

Wir nennen uns „Deutsche Wohnen & Co ent-eignen“.
Warum? 

1. Die Ver-mieter müssen ihre tausenden Wohnungen her-geben.
Das nennt man ent-eignen.

2. „Deutsche Wohnen“ ist der Name einer Firma. Die Firma hat 120.000 Wohnungen in Berlin!
120.000 Wohnungen mit ver-rückten Mieten!
So viele ver-rückte Mieten hat sonst kein Mensch.

3. Es gibt aber auch noch andere Firmen mit ver-rückten Mieten:
12 Firmen,die so sind wie Deutsche Wohnen.

4. Wir sagen:
„Deutsche Wohnen“ soll ihre Wohnungen her-geben. Und die 12 anderen Firmen auch. Weil sie 250.000 Wohnungen mit ver-rückten Mieten haben!

Wir sind sehr verschieden:
– Wir sind alt und jung.
– Wir sind groß und klein.
– Wir sind dick und dünn. 
– Wir sind deutsch und nicht-deutsch.
– Wir leben schon lange in Berlin. 
– Wir sind gerade erst nach Berlin gekommen. 

Wir haben aber auch viel gemeinsam:
– Wir finden Berlin toll.
– Wir mögen keine ver-rückten Mieten.
– Wir sprechen viel mit unseren Nachbar/innen.
– Wir treffen uns mit anderen Menschen.

Wir fragen:
Was können wir tun, damit es den Menschen besser geht?
Wir wollen, dass alle Menschen in Berlin leben können:
– alt und jung
– groß und klein
– dick und dünn
– deutsch und nicht-deutsch.

Wir sind eine Gruppe.
Alle dürfen bei uns mitmachen.
Jeden 2. Dienstag treffen wir uns alle zusammen.
Dann sprechen wir.

Wir fragen uns:
Was können wir gemeinsam tun?
Wir treffen uns auch mit unseren Nachbar/innen.

Willst du mitmachen?
Dann schreib uns eine E-Mail an:
mitmachen@dwenteignen.de

3. WIE KANN ICH MIT-MACHEN?

Wir wollen ein neues Gesetz für Berlin.
Ein Gesetz ist eine Regel, an die sich alle halten müssen.
Wie bekommen wir ein neues Gesetz für Berlin?
Durch einen Volks-entscheid. 

Ein Volks-entscheid ist eine Abstimmung.
Da können alle Menschen in Berlin mit „Ja“ oder „Nein“ stimmen.
Die Menschen stimmen über einen Vorschlag ab:

Die Wohnungen kommen zu einer „Anstalt öffentlichen Rechts“ (AöR).
Die AöR ist ein Betrieb mit Regeln.
Eine Regel sagt:
Die Wohnungen müssen günstig bleiben.
Die Mieten dürfen nie wieder ver-rückt sein.

Ein Volks-entscheid findet dann statt,
wenn viele Leute in Berlin eine Unterschrift dafür geben.
Das haben wir geschafft!
349.000 Menschen in Berlin haben ihre Unterschrift gegeben.
Das bedeutet:
Am 26. September 2021 gibt es einen Volks-entscheid in Berlin. 

Wir wollen allen Menschen in Berlin sagen:
Stimmt mit „Ja“!
Das nennt man Wahl-kampf:
– Wir versuchen mit vielen Menschen in Berlin zu sprechen.
– Wir verteilen Flyer.
– Wir klingeln an Haustüren und sprechen mit Menschen zuhause.
– Wir erklären ihnen, warum sie mit „Ja“ stimmen sollen. 

Dafür brauchen wir deine Hilfe!
Wir sind alle verschieden:
– Wir reden gerne mit Menschen.
– Wir reden nicht so gerne mit Menschen.
– Wir wissen viel über den Volks-entscheid.
– Wir wissen nicht so viel über den Volks-entscheid.

Aber alle können mit-machen! Denn alle können etwas gut:
– Wir können gut Plakate kleben.
– Wir können gut mit Menschen an Haustüren reden.
– Wir können Flyer in Briefkästen werfen.
– Wir können zusammen eine Demo machen.

Du bist neu?
Komm zum Neuen-treffen!

Beim Neuen-treffen erklären wir die Kampagne.
Wir erklären, wie man mit-machen kann.
Für das Treffen meldest du dich hier an: 
mitmachen@dwenteignen.de 

Du schreibst eine kurze Mail, dass du kommen willst. 
Dann kriegst du eine Mail zurück. 
In der E-Mail geben wir dir Infos zu dem Treffen.

Hier kannst du lesen was gerade passiert:

Facebook

Twitter

Instagram

Wir haben Kiez-teams für jeden Bezirk in Berlin. 

Zum Beispiel:
– Kiez-team Charlottenburg
– Kiez-team Steglitz.
In einem Kiez-team lernst du Menschen aus deiner Nachbarschaft kennen. 

Diese Menschen wohnen in deiner Nähe. 
Ihr könnt etwas machen in eurem Kiez. 
Du kannst in diese Liste schauen, um dein Kiez-team zu finden.

Es gibt noch kein Kiez-team in deiner Nähe? 
Lass uns zusammen ein neues Kiez-team sein! 
Melde dich unter mitmachen@dwenteignen.de

Du bist an einer Hochschule (Universität) und möchtest in der Hochschul-gruppe mit-machen? 
Dann schreib eine E-Mail an
hochschulen@dwenteignen.de

Du wohnst in einer anderen Stadt als Berlin
Du möchtest uns trotzdem unterstützen? 
Dann melde dich unter
bundesweit@dwenteignen.de

Mache in einer AG mit!
Wir haben 7 AGs. 
AGs steht für Arbeits-gruppe. 
Eine Arbeits-gruppe macht etwas zu einem bestimmten Thema. 

Zum Beispiel:
die Aktions-AG macht Aktionen.

Vergesellschaftungs-AG:
Die Ver-gesellschaft-ungs-AG beschäftigt sich mit dem Gesetzes-entwurf.
vergesellschaften@dwenteignen.de

Aktions-AG:
Die Aktions-AG macht Aktionen. 
Sie entwirft Plakate und Flyer
aktionen@dwenteignen.de 

Öffentlichkeits-AG:
Die Öffentlichkeits-AG macht Presse- und Social-Media-Arbeit. 
Das spricht man „Soschäl Midia“.
Social-Media-Arbeit heißt: zum Beispiel etwas auf Facebook schreiben.
presse@dwenteignen.de 

Sammel-AG:
Die Sammel-AG hilft den Kiez-teams. 
Sie hilft beim Wahl-kampf.
mitmachen@dwenteignen.de 

Starthilfe-AG:
Die Starthilfe-AG hilft Mieter/innen in Berlin sich zu organisieren.
starthilfe@dwenteignen.de 

Kultur-AG:
Die Kultur-AG macht Veranstaltungen und Kultur.
kultur@dwenteignen.de 

AG Right To The City For All:
This is the working group in English. 
The working group does for example talk about housing for non-German citizens.
Right2thecity@dwenteignen.de 

4. FRAGEN UND ANTWORTEN

Wer sind wir?

Wir sind die Initiative „Deutsche Wohnen und Co Enteignen“. 
Wir sind basis-demokratisch. 
Basis-demokratisch heißt: 
– Wir entscheiden zusammen. 
– Alle können mit-reden. 
– Bei einer Ab-stimmung haben alle die gleiche Stimme. 

Wir sind viele: 
– Wir sind Mieter/innen. 
– Wir sind in politischen Gruppen. 
Hier kannst du mehr über uns lesen.

Kann ich mit-machen?

Ja! 
Du kannst so viel mit-machen wie du magst!

Wir treffen uns alle zwei Wochen am Dienstag-abend.
Komm gerne zu unserem Treffen!
Die Treffen heißen Plenum. 
Du kannst in einer AG mit-machen:
AG steht für Arbeits-gruppe:
– AGs machen Sticker.
– AGs schreiben Flyer.
– AGs organisieren ein Konzert.
Klicke hier, wenn du mehr wissen willst. 

Hier findest du alle Infos zur Gruppe Right to the City for All:
Das ist eine Gruppe,
wo Englisch gesprochen wird.

Du kannst auch in einem Kiez-team mit-machen:
es gibt in jedem Bezirk ein Kiez-team.
Die Kiez-teams machen verschiedene Dinge in ihrem Bezirk.
Hier findest du die Kontakte zu den Kiez-teams.

Wie kann ich für den Volks-entscheid ab-stimmen?

Am 26. September finden Wahlen in Berlin statt:
– Du kannst in einem Wahllokal abstimmen.
– Du kannst mit Briefwahl abstimmen.
Am 26. September findet auch der Volks-entscheid statt.
Da kannst du mit „Ja“ oder mit „Nein“ stimmen. 

Ich bin in Berlin nicht wahl-berechtigt.
Was kann ich machen?

Wahl-berechtigt heißt:
Eine Person hat die deutsche Staats-angehörig-keit.
Viele Menschen in Berlin haben eine andere Staats-angehörig-keit.
Sie sind nicht wahl-berechtigt.
Sie können bei dem Volks-entscheid nicht abstimmen.
Sie können aber in der Gruppe Right to the City for All mit-machen!

Wir haben genug Unterschriften gesammelt.
Was passiert jetzt?

Wir haben in den letzten 4 Monaten 350.000 Unterschriften in Berlin gesammelt.
Das heißt:
Am 26. September findet ein Volks-entscheid statt.
Abstimmen dürfen alle Menschen mit einer deutschen Staats-angehörigkeit:
Das heißt wahl-berechtigt.
Der Volks-entscheid ist erfolgreich,
wenn:
1. Mehr als die Hälfte der Menschen mit „Ja“ stimmen.
2. Mindestens 25 Prozent der wahl-berechtigten Menschen mit „Ja“ stimmen.

Wie wollt ihr die Ver-gesellschaf-ung bezahlen?

Wir wollen,
dass viele Wohnungen in Berlin wieder allen gehören.
Sie sollen wieder der Gesell-schaft gehören.
Deswegen heißt das Ver-gesellschaft-ung:
eine Sache gehört wieder allen.
Dafür muss man die Firmen ent-eignen,
denen die Wohnungen gehören. 

Wir fordern:
Wer mehr als 3.000 Wohnungen in Berlin hat
(nur um damit Geld zu machen)
der muss sie her-geben.
Die Wohnungen gehören dann allen Menschen in Berlin.
Das erlaubt das Grund-gesetz (Artikel 15).
Im Grund-gesetz sind die wichtigsten Regeln für alle Menschen in Deutschland.

Im Artikel 15 vom Grundgesetz steht:

Wer seine Wohnungen her-geben muss,
der bekommt eine Ent-schädigung.
Das heißt:
Wer seine Wohnung her-geben muss,
bekommt Geld dafür.
Aber er bekommt nicht ver-rückt viel Geld.
Er bekommt nur so viel Geld,
wie es für alle Menschen in Ordnung ist.

Viele Wohnungen müssen her-gegeben werden.
Sie kommen in eine „Anstalt öffentlichen Rechts“ (AöR).
Die Anstalt ist ein Ort,
an dem viele Menschen arbeiten.
Sie kümmern sich um die vielen Wohnungen.
Damit die Wohnungen nie wieder ver-rückte Mieten haben.

Wir wollen für die Ver-gesellschaft-ung mit dem „Faire-Mieten-Modell“ bezahlen.
Das heißt:
Die Ent-schädigung beträgt 8 Milliarden Euro.
Die 8 Milliarden Euro werden mit An-leihen bezahlt.
Eine An-leihe ist ein Papier,
mit dem man Geld bekommt.
Aber das Geld bekommt man nicht sofort und auf einmal.
Man bekommt immer ein bisschen Geld über viele Jahre.
Zum Beispiel:
Ein Bauer leiht sich von einer Bank Geld für einen Traktor.
Die Bank bekommt dafür in Zukunft einen Teil der Ernte des Bauers.

Die Anstalt des öffentlichen Rechts bekommt die Wohnungen mit den ver-rückten Mieten.
Wer seine Wohnungen mit den ver-rückten Mieten abgeben musste,
bekommt dafür An-leihen.
Die Anstalt hat 45 Jahre Zeit,
um die An-leihen zurück-zu-zahlen.
Sie zahlt die An-leihen mit den (jetzt normalen) Mieten aus den Wohnungen zurück.
Die Anstalt hat auch weiterhin genug Geld,
um andere Dinge zu zahlen:
zum Beispiel Renovierungen oder neue Häuser.

Die Stadt Berlin muss also nichts zahlen.
Sie braucht nur etwas Geld für die Anstalt öffentlichen Rechts.

Ist die Ver-gesellschaft-ung rechtlich möglich?

Ja.
Artikel 15 des Grund-gesetzes sagt:
Grund und Boden dürfen ver-gesellschaft-et werden.
Es gibt Expert/innen, die sagen, dass das rechtlich möglich ist:
zum Beispiel Expert/innen vom Abgeordneten-haus und vom Bundes-tag.

Welche Wohnungen wollen wir ver-gesellschaft-en?

Wir wollen die Wohnungen ver-gesellschaft-en:
von Firmen, die mehr als 3.000 Wohnungen in Berlin haben.
Das sind zum Beispiel die Firmen Deutsche Wohnen, Vonovia, Akelius, Covivio, Heimstaden, Pears Global, TAG Immobilien, Grand City Properties, ADO Properties und weitere.

Wir sagen:
Alle Wohnungen in Berlin von diesen Firmen sollen ent-eignet werden.
Also nicht nur die Wohnungen oberhalb der 3.000er-Grenze.
Wir wollen 240.000 Wohnungen in Berlin ver-gesellschaft-en.

Warum werden nicht alle schlechten Vermieter/innen ent-eignet, sondern nur Firmen ab 3.000 Wohnungen?

Wir wollen große Firmen ent-eignen.
Sie sind profit-orientiert.
Profit-orientiert heißt:
Die Firmen nehmen mehr Miete als sie müssen.

Manche kleine Vermieter/innen machen das auch.
Aber:
Sie haben nicht so viel Einfluss und Geld.
Große Firmen haben viel Einfluss und Geld. 

Meine Genossen-schaft hat mehr als 3.000 Wohnungen. Soll die etwa auch ent-eignet werden?

Nein!
Wir wollen nur die Firmen ent-eignen, die viel Geld machen wollen.
Sie nehmen mehr Miete als sie müssen.
So steht es in unserem Beschluss-text für die Ab-stimmung.
Wir wollen mehr Wohnungen, die allen gehören.

Genossen-schaft heißt:
Die Wohnungen gehören schon allen, die in den Wohnungen wohnen.
Wir sind froh, dass es Genossen-schaften gibt.
Wir wollen, dass es auch weiter Genossen-schaften gibt.

Müssen die Mieter/innen nach Ent-eignung ausziehen?

Nein.
Die Mieter/innen bekommen eine neue Vermieterin:
Die neue Vermieterin ist die Anstalt öffentlichen Rechts (AöR).
Die AöR wird weniger Miete verlangen.
Und zwar sofort!

Verlieren die Beschäftigten von Deutsche Wohnen & Co ihre Arbeits-plätze wenn die Häuser ver-gesellschaft-et werden?

Nein.
Die Beschäftigten arbeiten dann bei der Anstalt des öffentlichen Rechts.
Die Situation für die Beschäftigten wird besser:
Sie werden besser bezahlt.
Sie haben eine sichere Arbeit. 

Was ist eine Anstalt öffentlichen Rechts (AöR)?

Eine AöR ist ein Betrieb.
In dem Betrieb arbeiten viele Menschen.
Sie kümmern sich um die vielen Wohnungen.
Damit die Wohnungen nie wieder ver-rückte Mieten haben.

In der Anstalt dürfen viele Menschen mit-bestimmen:
– Menschen, die in den Wohnungen wohnen,
– Menschen, die in der Anstalt arbeiten,
– Politiker/innen.

Das sind Beispiele für eine Anstalt öffentlichen Rechts (AöR):
Die Fernseh-sender ARD und ZDF.
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).
Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR). 

Was ist das „Faire-Mieten-Modell“?

Das „Faire-Mieten-Modell“ ist ein Name für ein Modell.
Modell heißt:
Wir haben einen Vorschlag.
Unser Vorschlag sagt: 
Die Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) nimmt eine Miete. 
Die Miete ist 4,04 € pro Quadrat-meter netto-kalt. 
Mit diesen Mieten bezahlt die AöR die An-leihen. 
Sie zahlt insgesamt 10-11 Milliarden € zurück.
Das ist die Ent-schädigung für die Firmen, die ihre Wohnungen her-geben müssen.

Ist Neu-bau nicht wichtiger als Ent-eignen?
Brauchen wir nicht einfach mehr Wohnungen?

Neu-bau heißt:
Man baut ein neues Haus in Berlin.
Wir brauchen mehr Häuser in Berlin. 
Aber Firmen wie Deutsche Wohnen und Co bauen selbst fast keine neuen Häuser.
Sie kaufen Wohnungen.
Und dann er-höhen sie die Miete.

Wir brauchen mehr gemein-nützige Firmen,
die bauen.
Gemein-nützig heißt:
Es werden günstige Wohnungen für alle gebaut.
Die Anstalt öffentlichen Rechts baut günstige Wohnungen.
Sie ist gemein-nützig.

5. SPENDEN

Spenden heißt:
eine Person gibt einer anderen Person Geld. 
Du kannst zum Beispiel „Deutsche Wohnen und Co Enteignen“ Geld geben.
Mit dem Geld werden zum Beispiel Flyer ge-druckt.

Spenden per Überweisung: 

Mietenvolksentscheid e.V. 
IBAN: DE10430609671179127400 
BIC: GENODEM1GLS 
GLS Bank
Verwendungszweck: DWe

Oder via PayPal

Woher kommt das Geld, mit dem wir als Gruppe Dinge bezahlen?

Wir haben im Herbst 2020 eine Crowdfunding Kampagne gemacht.
Das spricht man: „Kraudfanding“.
Das heißt:
Viele Menschen haben uns Geld gegeben.
Sie wollen unsere Gruppe unterstützen.
Mit diesem Geld bezahlen wir zum Beispiel Plakate.

Wir arbeiten ehren-amtlich.
Das heißt:
Wir kriegen kein Geld für unsere Arbeit.
Wir machen unsere Arbeit,
weil wir sie wichtig finden. 
Wir freuen uns sehr über Spenden! 

Hier sind ein paar Beispiele.
Das machen wir mit den Spenden
:

  • Für 20 Euro drucken wir 1000 Flug-blätter.
  • Für 50 Euro bauen wir fünf mobile Fahrrad-tische.
  • Für 100 Euro sehen viele Menschen unsere Werbung in den sozialen Medien.
  • Für 500 Euro kaufen wir Klemm-brettern zum Unterschriften-sammeln.
  • Für 1.000 Euro bezahlen wir 300 Westen, damit ihr uns überall sofort seht.
  • Für 3.000 Euro bezahlen wir fünf Monate lang eine Person mit ein bisschen Geld.
    Diese Person organisiert viel.
    Dafür kriegt sie etwas Geld.
  • Für 5.000 Euro machen wir in Berlin Werbung auf großen Flächen.

Hier Informationen zum Grund-Gesetz in Einfacher Sprache.