Im Oktober 2018 haben wir unseren Beschlusstext an die Senatsverwaltung für Inneres und Sport übermittelt.

Im März 2019 erfolgte die amtliche Kostenschätzung durch den Berliner Senat.

Zwischen April und Juni 2019 haben wir 77.001 Unterschriften für die Einleitung eines Volksbegehrens gesammelt. Nötig gewesen wären 20.000 gültige Unterschriften in sechs Monaten.

Danach wurden wir über ein Jahr lang durch den Berliner Senat blockiert.

Erst nach massivem Protest wurde im September 2020 das Volksbegehren für rechtlich zulässig erklärt.

Danach hatte das Berliner Abgeordnetenhaus vier Monate Zeit, sich mit dem Volksbegehren zu befassen. Die rot-rot-grüne Koalition konnte sich allerdings nicht darauf einigen, das von uns geforderte Vergesellschaftungsgesetz zu verabschieden.

Im Januar 2021 haben wir deshalb die Durchführung der zweiten Stufe unseres Volksbegehrens beantragt.

Von Februar bis Juni 2021 haben wir über 350.000 Unterschriften für unser Volksbegehren gesammelt. Damit haben wir die nötigen 175.000 gültigen Unterschriften in vier Monaten erreicht.

Am 26. September 2021 hat unser Volksentscheid stattgefunden. 59,1 Prozent der Berliner:innen – über 1 Million Menschen – haben für die Vergesellschaftung der Immobilienkonzerne gestimmt.

Nun ist der Berliner Senat gefragt, den Volksentscheid zügig umzusetzen und ein Vergesellschaftungsgesetz zu verabschieden.