Organisieren

Deutsche Wohnen & Co zu enteignen ist ein mögliches aber nicht ganz einfaches Unterfangen. Damit das klappt müssen wir richtig viel Druck machen. Das geht nur mit vielen Leuten. Wir brauchen Dich und Dein Engagement im Bündnis, in Initiativen, bei Kundgebungen, beim Klinkenputzen oder als die Person, die ihren Freund*innen und Bekannten begeistert von uns erzählen kann.

 

Willst du von Dir sagen können, dass Du dabei warst als Deutsche Wohnen & Co enteignet wurden? Du willst mitmachen oder Dir fehlen aktuelle Informationen und rechtliche Hintergründe?

 

Dann komm vorbei!

Wann? 20. Juni um 19:00Uhr

Wo? Kantine im Kerngehäuse, Cuvrystr. 20, 2. Hinterhof

 

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Wie gründe ich eine Mieter*innen-Initiative?

"Denn nur gemeinsam sind wir stark"

Wann? Am 23.6.2018 von 10:00-17:00 Uhr (Für Essen wird gesorgt)

Wo? Mehrgenerationenhaus (Gneisenaustr. 12, 10961 Berlin)

 

Anmeldung bis zum 18. Juni per mail an starthilfe@dwenteignen.de 

(damit wir wissen, mit wie vielen TeilnehmerInnen wir planen können)

 

Liebe Mieter*innen,

 

Berlin hat ein Problem mit dem Wohnungsmarkt. Steigende Mieten bei stagnierenden Einkommen sorgen dafür, dass immer mehr Menschen ihre Wohnungen aufgeben müssen. Unsere Kieze verändern sich dramatisch. Besonders rücksichtslos im Umgang mit ihren Mieter*innen sind dabei oft die großen, börsennotierten Immobilienunternehmen wie die Deutsche Wohnen, Vonovia und ADO.

Höchste Zeit also sich zu wehren! Und das am besten gemeinsam mit den Nachbar*innen – denn alleine haben wir gegen die riesigen Immobilienkonzerne oft keine Chance.

Wie aber trommle ich die Nachbarschaft am besten zusammen?

Und wie kommen wir dann zum gemeinsamen Handeln?

Welche einfachen Schritte also braucht es um eine Mieter*innen-Initative zu gründen und ins Laufen zu bringen?

 

Um diese und weitere Fragen wird es bei unserem 1. Organisierungs-Workshop gehen. Gemeinsam werden wir diskutieren und effektive Strategien einüben – du bist herzlich eingeladen.

Wir freuen uns auf euch!

 

Die AG „Starthilfe“ der Deutsche Wohnen-Vernetzung und Deutsche Wohnen & Co enteignen!

 

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Wir organisieren uns!

 

Sie wohnen bei der Deutsche Wohnen, Akelius, Vonovia – und haben die Nase voll? Dann sind Sie bei uns genau richtig. Viele Mieterinnen unterstützen uns bereits – doch nicht alle wissen, dass unsere Kampagne mehr ist als ein Volksbegehren. Denn eine Unterschrift allein reicht nicht, um die Welt zu verändern. Unsere Kampagne möchte daher die Selbstorganisation der Mieterinnen und Mieter der Deutsche Wohnen und anderer Immobilienkonzerne in Berlin unterstützen.

 

Denn die Profitstrategien von Deutsche Wohnen und Co bauen allesamt darauf, dass ihre „Kunden“ aus Angst vor Prozessen oder Mangel an Infos alles hinnehmen, was der Vermieter hinlegt:

- Modernisierungen, z.B. die energetische Sanierung

- Mieterhöhungen

- Vertragsänderungen

- überhöhte Nebenkosten

- unterlassene Instandsetzung

 

Doch mittlerweile haben die Mieterinnen und Mieter aufgehört, alles zu schlucken. Sie haben mit Nachbarinnen und Nachbarn geredet: „Hast du das auch bekommen ?“ „So viel sollen wir zahlen?“ Viele haben inzwischen gelernt:

- nichts unterschreiben

- mit Nachbarn reden

- Rechtsschutz durch Mitgliedschaft bei Mieterverein oder Mietergemeinschaft besorgen

- sich gemeinsam mit anderen wehren

- an die Öffentlichkeit gehen

 

Daraus sind zahlreiche Initiativen entstanden, die sich inzwischen z. B. in der „Deutsche Wohnen Vernetzung“ zusammengefunden haben: http://deutsche-wohnen-protest.de/

Und auch bei anderen Immobilienkonzernen, z.B Akelius, regt sich inzwischen Widerstand.

 

Diese Initiativen haben bereits erste Erfolge erzielt, indem sie juristische Einsprüche und politischen Protest kombiniert haben. Durch Mieterproteste konnten Mieterhöhungen verringert werden. Das kann darüber entscheiden, ob man in seiner Wohnung bleiben kann oder nicht. Kämpfen lohnt sich also. Und: Jede abgewehrte Mieterhöhung, jede Musterklage, jede verweigerte Genehmigung durch das Bezirksamt – all das dämpft die Profiterwartungen der Immobilienkonzerne. Und je weniger Profite, desto höher die Abschreckung für alle weiteren Spekulationen mit unseren Wohnungen. Berlin ist kein einfaches Spiel für Investoren – diese Botschaft muss sich rumsprechen, und unsere Kampagne will dabei unterstützen.

 

Sie wohnen bei der „Deutsche Wohnen“, Akelius, und Co – und es reicht?

 

Schließen Sie sich daher ihrer örtlichen Nachbarschafts-Initiative an. Es gibt noch keine? Gründen Sie mit ihrem Nachbarn eine! Unsere Kampagne kann Kontakte herstellen, Erfahrungen weitergeben, Vernetzung verbessern. Aktiv werden müssen Sie selbst – aber nicht alleine.

 

Wenn Sie/Ihr also eine Initiative in eurer Siedlung gründen wollt, oder mit Eurer Initiative an einem bestimmten Punkt nicht weiter kommt, dann schreibt uns: info@dwenteignen.de