Wer wir sind

Seit Jahren macht die Deutsche Wohnen negative Schlagzeilen und auch Vonovia steht dem nichts nach. Weil wir Mieter*innen wissen, dass die großen privaten Wohnungsunternehmen nicht an unserem Wohlergehen, sondern an Profiten interessiert sind, fordern wir seit Jahren die  (Re)kommunalisierung: Die Überführung von Wohnungen aus privaten in öffentlichen Besitz. Mit der verstärkten Nutzung des Vorkaufsrechts werden nun erste Schritte gegangen, doch eine echte Lösung ist es noch nicht.

 

Unsere Initiative besteht aus einigen Aktiven vom Mietenvolksentscheid 2015, der Initiative Kotti & Co., dem Mieter*innenprotest Deutsche Wohnen, der Akelius Vernetzung, vielen weiteren Mieter*inneninitiativen, der Interventionistischen Linken, Mitgliedern verschiedener Parteien sowie engagierten Einzelpersonen.

 

Unser Gesamtplenum trifft sich aktuell alle zwei Wochen, außerdem gibt es verschiedene Arbeitsgruppen (z. B. Sammeln, Öffentlichkeitsarbeit, Aktionen, Starthilfe) und einen gewählten Koordinierungskreis.


Unsere Forderungen

 

Wir fordern vom Berliner Senat die Erarbeitung und Verabschiedung eines Gesetzes mit folgenden Inhalten:

  • Private Wohnungsgesellschaften, die mehr als 3.000 Wohnungen besitzen, sollen nach Artikel 15 Grundgesetz enteignet und ihre Bestände in Gemeineigentum überführt werden.
  • Die betroffenen Unternehmen sollen deutlich unter Marktwert entschädigt werden.
  • Zur Verwaltung der Bestände soll eine Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) neu geschaffen werden. In deren Satzung wird festgehalten, dass die Bestände der AöR nicht privatisiert werden dürfen.
  • In der AöR sollen die in Gemeineigentum überführten Bestände unter mehrheitlich demokratischer Beteiligung von Stadtgesellschaft und Mieter*innen verwaltet werden.