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Bundesweite Mehrheit für Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne

Ein Mikrofon-Symbol

Bundesweite Mehrheit für Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne +++ „Wer in Berlin in Zukunft regieren will, muss vergesellschaften!”

Eine repräsentative Umfrage des Think Tanks dpart und des Marktforschungsinstituts Sago zeigt, dass mit 52 % eine Mehrheit der Menschen in Deutschland die Vergesellschaftung der Bestände großer Wohungskonzerne als Mittel gegen die Mietenkrise befürwortet. In Berlin unterstützen 63 % das Anliegen. Der Tagesspiegel berichtete.

Ida Mühlhaus, Sprecherin der Initiative Deutsche Wohnen & Co. enteignen kommentiert: „Die Menschen in Deutschland wollen die Vergesellschaftung! Nicht nur in Berlin, sondern bundesweit ist uns Mieter*innen klar: Die Mietenkrise kann nur beendet werden, wenn endlich Schluss ist mit der Profitmacherei auf unsere Kosten.”

In Berlin stimmten bei einem Volksentscheid im Jahr 2021 59,1 % der Wähler*innen für die Vergesellschaftung. Nach der Ankündigung der Bundesregierung, das Instrument verbieten zu wollen, war die Vergesellschaftung bundesweites Diskussionsthema.

Angesichts der bundesweiten Zustimmung für Vergesellschaftung ergänzt Mühlhaus: „Ein Vergesellschaftungsverbot, wie zuletzt von der Bundesregierung angekündigt, richtet sich klar gegen die Mehrheit in Deutschland und gegen die Interessen der Mieter*innen, die im ganzen Land ihre Miete nicht mehr bezahlen können. Stattdessen werden die Interessen großer Konzerne priorisiert. Zudem ist das geplante Verbot verfassungsrechtlicher Unsinn - Art. 15 des Grundgesetzes ermöglicht Vergesellschaftungen ausdrücklich.”

Mit Blick auf die bevorstehende Abgeordnetenhauswahl in Berlin am 20. September stellt Mühlhaus klar: „Wer in Berlin in Zukunft regieren will, muss vergesellschaften! Am 5. September waren wir bei der großen Mietendemo mit 11.000 Menschen dafür auf der Straße. Aus ganz Deutschland reisten Menschen nach Berlin, um sich gemeinsam gegen die Mietenkrise und gegen ein Vergesellschaftungsverbot zu stellen. Denn: Es gibt kein Recht auf Profit, aber ein Recht auf Wohnen!”